Conrad Electronic vereinfacht die B2B-Beschaffung auf seiner Sourcing Platform deutlich: Geschäftskunden erhalten künftig das gesamte Marketplace-Sortiment über Conrad als zentralen Vertragspartner, inklusive gebündelter Abrechnung auf einer einzigen Rechnung.
Key Facts zur Beschaffung bei Conrad:
- Ein zentraler Partner: Conrad agiert als alleiniger Vertragspartner und Rechnungssteller für Millionen Marketplace-Produkte, das Anlegen separater Lieferantenkonten entfällt.
- Prozesskosten senken: Reduziert administrativen Aufwand bei Stammdatenpflege, Compliance-Prüfungen und Kreditorenfreigaben (Transaktionskosten liegen laut BME-Benchmark 2025 sonst im Schnitt bei 121,75 € pro Bestellung).
- Flexible Nutzung: Das Modell gilt sowohl für Bestellungen über den Online-Shop als auch direkt über E-Procurement-Anbindungen.
- Einheitlicher Service: Zahlungsarten und Support-Anfragen laufen zentral über Conrad, Qualitätssicherung bleibt durch strikte Partner-Kuration erhalten.
Ein zentraler Vertragspartner für das gesamte Sortiment
Laut Pressemitteilung vereinfacht Conrad Electronic die Beschaffung über den Conrad Marketplace. Geschäftskunden können künftig das gesamte Sortiment beziehen, ohne einzelne Marketplace-Partner als Lieferanten anlegen zu müssen. Conrad übernimmt für alle Bestellungen die Rolle des Vertragspartners und Rechnungsstellers.
Das gilt laut Angaben des Unternehmens sowohl für Bestellungen über den Online-Shop als auch über eine E-Procurement-Anbindung an die Conrad Sourcing Platform.
Weniger administrative Schritte im Einkauf
Bisher mussten Marketplace-Partner für die Abrechnung separat angelegt, geprüft und freigegeben werden. Dies verursachte zusätzlichen Aufwand bei Stammdaten, Compliance und Kreditorenfreigaben.
Mit dem neuen Modell „Alles auf einer Rechnung“ entfällt dieser Schritt. Der Pressemeldung nach stellt Conrad künftig alle Rechnungen zentral aus und übernimmt auch die Abwicklung von Bestell- und Zahlungsfragen.
Ziel: Prozesskosten senken und Qualität sichern
Mit der Bündelung möchte Conrad den administrativen Aufwand und die Prozesskosten im Einkauf reduzieren. Nach dem von Conrad angeführten BME-Benchmark 2025 kostet eine Bestellung in der indirekten Beschaffung durchschnittlich 121,75 Euro allein für die Transaktion.
Laut Ralf Bühler, CEO von Conrad Electronic, soll die zentrale Abwicklung Zeit und Ressourcen sparen. Gleichzeitig bleibt der Marketplace kuratiert: Nach Angaben des Unternehmens werden weiterhin nur vorselektierte Anbieter und Produkte zugelassen, die den eigenen Qualitätsanforderungen und dem technischen Sortiment entsprechen.