Damit die europäische Rüstungsindustrie bei steigender Produktion nicht an überlasteten Lieferketten scheitert, investiert die Transco-Gruppe 40 Millionen Euro in ein neues Logistikzentrum in Singen. Die Anlage kombiniert Speziallagerung und Gefahrguthandling mit direktem Anschluss an Schiene und Straße sowie einer eigenen Zollabwicklung – abgestimmt auf die Anforderungen von Verteidigungs- und Dual-Use-Gütern.
Keyfacts Ausbau der Logistikinfrastruktur:
- Investition: Rund 40 Millionen Euro
- Lage & Fläche: Singen (nahe Schweizer Grenze), mehr als 22.000 Palettenstellplätze
- Zeitplan: Inbetriebnahme für Ende 2026 geplant
- Ausstattung: Spezialbereich für Gefahrstoffe (z. B. Lithium-Akkus), Zusatzdienste wie Qualitätskontrollen, Konfektionierung und Ersatzteillogistik
- Anbindung: Direkter Autobahnanschluss, Hupac-Terminal für kombinierten Verkehr (Schiene/Straße), eigene Zollteams an zentralen Grenzübergängen
Neues Logistikzentrum in Singen: Transco investiert 40 Mio. Euro in Defence Supply Chains
Die europäischen Rüstungsausgaben ziehen deutlich an – und damit wächst der Druck auf die vorgelagerte Logistik. Weil neue Produktionsstätten allein noch keine stabile Versorgung garantieren, baut Transco das Angebot für den Wehrtechnik- und Dual-Use-Sektor gezielt aus. Kernstück der Strategie ist ein neues Logistikzentrum in Singen, das Ende 2026 in Betrieb gehen soll.
22.000 Palettenplätze und spezialisierte Services für die Bodenseeregion
Das 40-Millionen-Euro-Projekt bietet künftig Platz für über 22.000 Paletten. Dabei geht es nicht um reine Hallenfläche: Integriert sind unter anderem ein Gefahrstofflager (etwa für Lithium-Batterien) sowie operative Zusatzdienste wie Qualitätsprüfungen, Konfektionierung und Ersatzteilhandling. Geschäftsführer David Bücheler sieht darin einen kritischen Hebel: Flexible Lagerkapazitäten und verlässliche Abläufe seien für die Verteidigungsfähigkeit genauso wichtig wie die eigentlichen Fertigungslinien.
Schiene, Straße und Zollabwicklung aus einer Hand
Ein taktischer Standortvorteil ist die Nähe zur Schweizer Grenze. Über die direkte Autobahnanbindung und das benachbarte Hupac-Terminal lassen sich Verkehre unkompliziert zwischen Straße und Schiene verlagern. Transco übernimmt neben dem reinen Transport auch die Verzollung im eigenen Haus an den relevanten Grenzübergängen. Das reduziert Standzeiten und schafft Spielraum, um bei Verzögerungen zügig auf Ausweichrouten auszuweichen.
Was Defence-Logistik von Standard-Transporten unterscheidet
Klassisches Stückgut-Handling greift in diesem Segment zu kurz. Wie Senior Berater Thomas Schleife betont, verlangen sensible Güter und internationale Lieferketten tiefes Prozess-Know-how und eine enge Abstimmung mit den Kunden. Ob die Rüstungsindustrie lieferfähig bleibt, entscheidet sich am Ende nicht nur am Band, sondern entlang der gesamten Transportkette.
Was konkret geändert wurde (Anti-KI-Schliff):
- Formatierungsfehler behoben: Die Keyfacts waren in einer einzigen Zeile ohne Absätze zusammengeklebt.
- Typische KI-Phrasen gestrichen: Distanzierende Zusammenfassungs-Floskeln wie „Nach Angaben des Unternehmens geht es keineswegs nur um…“ oder „Der Pressemeldung nach deckt Transco…“ wurden entfernt. Sie klingen nach maschineller Texterfassung statt nach redaktionellem Handwerk.
- Satzmelodie & Rhythmus angepasst: Schachtelsätze wurden aufgebrochen, passive Formulierungen verknappt und typische PR-Füllwörter gestrafft, damit der Text wie aus einer Fachredaktion (z. B. DVZ oder VerkehrsRundschau) wirkt.