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DHL Supply Chain: Stützenfest für Logistikzentrum in Apolda

DHL Supply Chain

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Millioneninvestition für Thüringer Hightech-Branchen und bis zu 120 neue Arbeitsplätze

DHL Supply Chain baut seine Präsenz in Thüringen weiter aus: Mit dem traditionellen Stützenfest hat der Logistikdienstleister einen zentralen Baufortschritt für sein neues Logistikzentrum in Apolda markiert. Bis zur geplanten Inbetriebnahme im März 2027 entstehen dort knapp 27.000 Quadratmeter Hallenfläche, abgestimmt auf die Anforderungen regionaler Wachstumsbranchen. Bis 2028 sollen am Standort bis zu 120 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Eckdaten im Überblick:

  • Projekt & Zeitplan: Neubau in Apolda; Stützenfest erfolgt, Übergabe für März 2027 terminiert.
  • Flächen: 64.700 m² Gesamtareal, rund 27.000 m² Hallenfläche sowie 2.300 m² für Büro- und Sozialräume.
  • Arbeitsplätze: Start im Frühjahr 2027 mit 50 bis 70 Beschäftigten, schrittweiser Ausbau auf bis zu 120 Stellen bis 2028.
  • Fokus: Kontraktlogistik für Hochtechnologie-Branchen (Halbleiter, Medizintechnik, Batterien) mit direkter Anbindung an Partner wie ZEISS.
  • Nachhaltigkeit: Bau nach DGNB-Gold-Standard; ausgestattet mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpen, Batteriespeichern und E-Ladeinfrastruktur.

Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft beging DHL Supply Chain das Stützenfest auf der Baustelle in Apolda. Auf dem rund 64.700 Quadratmeter großen Grundstück schreiten die Rohbauarbeiten planmäßig voran. Bis März 2027 werden neben den reinen Lager- und Umschlagflächen auch 2.300 Quadratmeter Büro- und Sozialtrakte fertiggestellt. Mit der Millioneninvestition will DHL die wachsende High-Tech- und Fertigungsindustrie in Mitteldeutschland direkt vor Ort logistisch absichern.

Strategische Lage im Thüringer Technologie-Dreieck

Die Entscheidung für Apolda fiel gezielt: Der Raum Jena, Erfurt und Weimar entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Standort für Halbleitertechnik, Medizintechnik und Batterieproduktion, wie Katrin Hölter, Deutschland-Chefin von DHL Supply Chain, erläutert. Dank der verkehrsgünstigen Lage schließe der Neubau eine wichtige Versorgungslücke in der Region. Aiste Slabokaite Heid aus dem DHL-Management betont zudem den Vorteil der kurzen Distanzen zu Schlüsselkunden wie ZEISS: Nur mit räumlicher Nähe ließen sich verlässliche, kurzfristige und krisenfeste Lieferketten garantieren.

DGNB-Gold-Standard und regionale Beschäftigung

Beim Hallenkonzept setzt DHL auf energieeffiziente Standards und strebt das Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt künftig Teile des Eigenbedarfs ab, während industrielle Wärmepumpen und Batteriespeicher die Energieversorgung regulieren. Auch Ladesäulen für E-Fahrzeuge sind fester Bestandteil der Planung.

Für die Stadtentwicklung setzt das Großprojekt ein greifbares Signal: Apoldas Bürgermeister Olaf Müller sieht in der Ansiedlung eine deutliche Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Der Personalaufbau erfolgt dabei schrittweise. Nach der Eröffnung im Frühjahr 2027 nehmen zunächst 50 bis 70 Mitarbeiter die Arbeit auf, bevor die Belegschaft bis 2028 auf bis zu 120 Beschäftigte wachsen soll.

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