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Investmentmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien setzt Erholung fort

Industrie- und Logistikimmobilien

Der deutsche Investmentmarkt für Industrie- und Logistikimmobilien zeigt sich im ersten Halbjahr 2026 trotz geopolitischer Unsicherheiten widerstandsfähig. Mit einem Investitionsvolumen von 2,3 Milliarden Euro und einer deutlich gestiegenen Zahl an Transaktionen behauptet sich das Segment weiterhin als stärkste Assetklasse im Gewerbeimmobilienmarkt. Zwar liegt das Marktvolumen noch unter dem langjährigen Durchschnitt, dennoch deutet die Entwicklung auf eine anhaltende Erholung hin.

Key Facts zum Marktgeschehen (1. Halbjahr 2026)

 

  • Investitionsvolumen wächst: Rund 2,3 Milliarden Euro wurden im ersten Halbjahr 2026 investiert, ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt liegt das Volumen jedoch weiterhin 34 % niedriger.
  • Mehr Transaktionen: Mit rund 110 Abschlüssen wurden 22 % mehr Transaktionen registriert als im Vorjahr.
  • Stabile Spitzenrendite: Die Spitzenrendite für Industrie- und Logistikimmobilien blieb gegenüber dem Vorquartal unverändert bei 4,5 %.
  • Einzeldeals dominieren: Der Markt wird weiterhin vor allem durch Einzeltransaktionen geprägt. Portfoliodeals machen lediglich 24 % des Gesamtvolumens aus und liegen damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 44 %.
  • Rüstungsindustrie gewinnt an Einfluss: Erstmals trugen Großtransaktionen mit Bezug zur Rüstungsindustrie spürbar zum Marktgeschehen bei und könnten künftig eine größere Rolle spielen.
  • Logistikimmobilien bleiben führend: Mit einem Investmentvolumen von 4,1 Milliarden Euro in den vergangenen zwölf Monaten liegen Logistikimmobilien weiterhin klar vor Industrieimmobilien (1,2 Mrd. Euro) und Gewerbeparks (600 Mio. Euro).

Investitionsvolumen steigt weiter an

Der Pressemitteilung zufolge wurden im ersten Halbjahr 2026 rund 2,3 Milliarden Euro in Industrie- und Logistikimmobilien investiert. Laut Savills entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig liegt das Investitionsvolumen noch 34 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Auch die Zahl der Transaktionen entwickelte sich positiv: Insgesamt wurden rund 110 Abschlüsse registriert, ein Anstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Spitzenrendite blieb mit 4,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal stabil.

Einzeltransaktionen bestimmen das Marktgeschehen

Der Pressemeldung nach profitieren Industrie- und Logistikimmobilien weiterhin von der schwächeren Entwicklung anderer gewerblicher Immobiliensegmente und bleiben damit die umsatzstärkste Assetklasse. Das Investitionsgeschehen wird vor allem von Einzeltransaktionen getragen, während Portfoliodeals mit einem Anteil von 24 Prozent weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegen. Neu ist zudem der zunehmende Einfluss von Großtransaktionen mit Bezug zur Rüstungsindustrie, die den Markt künftig stärker prägen könnten.

Logistikimmobilien bleiben Spitzenreiter

Laut Angaben von Savills erzielten Logistikimmobilien in den vergangenen zwölf Monaten mit rund 4,1 Milliarden Euro den höchsten Investmentumsatz. Dahinter folgen Industrieimmobilien mit etwa 1,2 Milliarden Euro sowie Gewerbeparks mit rund 600 Millionen Euro. Insgesamt zeigt sich der Investmentmarkt trotz des anspruchsvollen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds robust und setzt seinen Erholungskurs im Jahr 2026 weiter fort.

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