Modernisierung stärkt trimodalen Standort
Das Wichtigste vorab: Die Modernisierung des Containerterminals im Hafen Emmerich erreicht mit der offiziellen Inbetriebnahme einer neuen Containerbrücke am 11. Mai 2026 einen entscheidenden Abschluss. Durch Investitionen in Millionenhöhe wird der Standort leistungsfähiger, nachhaltiger und festigt seine Rolle als zentraler trimodaler Knotenpunkt.
Key Facts:
- Zentrale Investition: Neue Containerbrücke ersetzt veraltete Anlage; Gesamtkosten für Kranbahn und Brücke ca. 12 Mio. Euro.
- Infrastruktur-Upgrade: Erweiterung der Terminalfläche um 12.000 m² und Modernisierung der Kranbahnen abgeschlossen.
- Finanzvolumen: Gesamtinvestitionen von rund 20 Mio. Euro, unterstützt durch KV-Fördermittel (Kombinierter Verkehr).
- Zukunftsausblick: Erneuerung einer zweiten Containerbrücke bis 2028 bereits in Planung (Förderzusage liegt vor).
Umfassende Erneuerung der Infrastruktur am Terminal Emmerich
Der Pressemitteilung zufolge hat die Contargo Rhein-Waal-Lippe (CRWL) am 11. Mai 2026 offiziell eine neue Containerbrücke im Hafen Emmerich übernommen. Die Investitionen stammen von der Hafeneigentümerin Port Emmerich – Infrastruktur- und Immobiliengesellschaft mbH. Damit wurde ein mehrjähriges Ausbauprojekt am Containerterminal zunächst abgeschlossen.
Laut Angaben von Contargo soll die Anlage in den vergangenen Jahren deutlich erweitert worden sein: Rund 12.000 Quadratmeter zusätzliche Terminalfläche sowie modernisierte Kranbahnen und neue Umschlagsinfrastruktur wurden geschaffen. Ziel war eine umfassende Modernisierung und Leistungssteigerung des Standorts.
Neue Containerbrücke erhöht Effizienz und Nachhaltigkeit
Mit der neuen Containerbrücke wurde eine ältere, technisch überholte Anlage ersetzt. Wie aus der Pressemeldung hervorgeht, soll der neue Kran einen effizienteren und zugleich nachhaltigeren Containerumschlag ermöglichen.
Die Investitionen in Kranbahn und Containerbrücke belaufen sich auf etwa 12 Millionen Euro. Insgesamt wurden für die Modernisierung des Emmericher Hafens rund 20 Millionen Euro bereitgestellt. Unterstützt wurde das Projekt im Rahmen der Förderrichtlinie für den kombinierten Verkehr (KV), der Wasserstraße, Schiene und Straße miteinander verbindet.
Weiterer Ausbau bereits geplant
Trotz des abgeschlossenen Bauabschnitts ist die Entwicklung des Standorts noch nicht beendet. Laut Contargo wurde bereits 2022 ein Förderantrag für die Erneuerung einer zweiten Containerbrücke gestellt. Kurz vor der aktuellen Inbetriebnahme gab es hierzu ein positives Signal der zuständigen Förderbehörde.
Ziel ist es nach Angaben des Unternehmens, die zweite Kranbrücke bis 2028 zu ersetzen. Damit soll die Leistungsfähigkeit des Terminals langfristig gesichert und weiter ausgebaut werden, um seine wichtige Rolle im regionalen und überregionalen Güterverkehr zu stärken.
Quelle Text: Pressemitteilung Contargo
https://www.contargo.net/de/ueber-uns/aktuelles/detail/terminalausbau-in-emmerich-abgeschlossen/