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Supply Chain News

TÜV-Studie 2026: KI-Weiterbildung wächst bleibt aber hinter der Nutzung zurück

KI-Weiterbildung

Das Wichtigste vorab:

KI-Kompetenzlücke in der deutschen Wirtschaft schließt sich nur langsam

Obwohl bereits über die Hälfte der deutschen Unternehmen generative KI im Alltag nutzt, hinkt die systematische Qualifizierung der Mitarbeitenden deutlich hinterher. Während sich die Zahl der KI-Schulungen seit 2024 zwar mehr als verdoppelt hat, fehlt es in der Mehrheit der Betriebe weiterhin an einer strategischen Verankerung der Weiterbildung.

Key Facts:

  • Verdopplung der Schulungen: 27 % der Unternehmen bilden bereits in KI aus.
  • Hohe Nutzungsrate: 56 % der Betriebe setzen KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini bereits aktiv ein.
  • Starkes Gefälle: Fast 50 % der Großunternehmen schulen bereits, kleine Unternehmen liegen deutlich darunter.
  • Strategiedefizit: Für 87 % ist Weiterbildung zwar wichtig, aber nur 29 % haben sie strategisch fest verankert.
  • Forderung des TÜV-Verbands: Massive Investitionen in Digital-Kompetenzen und praxisnahe politische Rahmenbedingungen sind notwendig.

 

Zunehmende KI-Schulungen in Unternehmen

Der Pressemitteilung zufolge nimmt die Weiterbildung im Bereich Künstliche Intelligenz in der deutschen Wirtschaft deutlich zu. Laut Angaben des TÜV-Verbands haben inzwischen 27 Prozent der Unternehmen ihre Beschäftigten bereits im Umgang mit KI geschult, mehr als doppelt so viele wie noch 2024.

Knapp 9 Prozent planen konkrete Maßnahmen, während 17 Prozent den Bedarf aktuell noch prüfen. Besonders große Unternehmen sind aktiv: Fast die Hälfte der Betriebe ab 250 Mitarbeitenden hat bereits Schulungen durchgeführt. In kleineren Unternehmen liegt der Anteil deutlich niedriger.

 

KI-Nutzung steigt schneller als die Weiterbildung

Der Pressemeldung nach ist die Nutzung von KI-Tools bereits weiter verbreitet als die entsprechende Weiterbildung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen sollen laut der Studie generative KI-Anwendungen wie ChatGPT, Gemini oder Copilot im Arbeitsalltag einsetzen.

Gleichzeitig zeigt sich eine Lücke beim Kompetenzaufbau: Der TÜV-Verband betont, dass der Umgang mit KI in vielen Betrieben bereits Alltag ist, die systematische Qualifizierung jedoch nicht im gleichen Tempo mitwächst.

 

Weiterbildung wichtig, aber selten strategisch verankert

Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt Weiterbildung laut Angaben des TÜV-Verbands für die Mehrheit der Unternehmen wichtig. Dennoch ist sie nur in 29 Prozent der Fälle strategisch im Unternehmen verankert.

Viele Firmen investieren zudem eher begrenzt in Zeit und Budget für Weiterbildung. Gleichzeitig fordert der TÜV-Verband, dass Unternehmen stärker in KI- und Digitalkompetenzen investieren und Weiterbildung systematischer planen. Auch die Politik solle laut der Studie den Kompetenzaufbau durch bessere und praxisnahe Rahmenbedingungen unterstützen.

 

Der TÜV-Verband im Überblick

Der TÜV-Verband e.V. ist ein deutscher Interessenverband, der die politischen Positionen der TÜV-Prüforganisationen vertritt. Laut eigenen Angaben fördert er zudem den fachlichen Austausch zwischen seinen Mitgliedern.

Der Verband setzt sich insbesondere für technische und digitale Sicherheit sowie Nachhaltigkeit bei Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage seiner Arbeit sind unabhängige Prüfungen, allgemeingültige Standards und qualifizierte Weiterbildung. Ziel ist es, Sicherheit zu gewährleisten, Vertrauen in digitale Technologien zu stärken und zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

 

Quelle: TÜV Verband Pressemitteilung – KI-Schulungen in Unternehmen innerhalb von zwei Jahren verdoppelt

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