Hohe Kraftstoffpreise setzen Transport- und Busunternehmen dauerhaft unter Druck. Dass sich der Dieselverbrauch dennoch um bis zu 15 Prozent senken lässt – ohne Touren zu verzögern –, zeigt ein Praxistraining von SBS Fleet-Competence. Anhand digitaler Messtechnik direkt im vertrauten Lkw oder Bus weist das Schulungsunternehmen nach: Vorausschauendes Fahren kostet keine Zeit, senkt die Betriebskosten aber deutlich.
- Bis zu 15 % Einsparung: Spürbar niedrigerer Kraftstoffverbrauch durch eine vorausschauende Fahrweise.
- Schnelle Amortisation: Laut Unternehmensangaben rechnet sich das Training meist innerhalb weniger Wochen.
- Faktencheck Fahrzeit: Präzise Messdaten belegen, dass wirtschaftliches Fahren die Durchschnittsgeschwindigkeit nicht mindert.
- Training im realen Arbeitsumfeld: Die Fahrten finden direkt im gewohnten Fahrzeug statt – inklusive direktem Vorher-Nachher-Vergleich.
- Geringerer Verschleiß: Ein ruhigerer Fahrstil schont Bremsen und Reifen, was Ausfallzeiten und Reparaturkosten reduziert.
Steigende Kraftstoffpreise belasten die Margen
Für viele Speditionen und Busbetriebe ist Kraftstoff nach den Personalkosten der größte Ausgabenposten. Schon minimale Abweichungen fallen über das Jahr hinweg schwer ins Gewicht: Benötigt ein Lkw nur einen Liter mehr auf 100 Kilometern, summiert sich das bei einer Flotte von zehn Fahrzeugen schnell auf rund 20.000 Euro Mehrkosten. Nach Erfahrung von SBS Fleet-Competence wird dieses Einsparpotenzial im Alltag oft verschenkt, weil am Steuer schlicht die Routine für ein verbrauchsoptimiertes Fahren fehlt.
Telematik widerlegt Vorurteile: Effizienz bremst nicht aus
Genau hier setzt das Konzept an: Statt trockener Theorie trainieren die Fahrer direkt in ihren gewohnten Arbeitsfahrzeugen. Dem weit verbreiteten Vorurteil „Wer Sprit spart, verliert Zeit“ begegnen die Trainer mit harten Fakten. Präzise Messtechnik erfasst während der Fahrt Parameter wie Drehzahl, Gangwahl und Beschleunigungsverhalten. Die Auswertungen zeigen verlässlich: Wer vorausschaut, früh hochschaltet und das Fahrzeug rollen lässt, senkt den Verbrauch erheblich – kommt aber genauso zügig ans Ziel.
Geringerer Verschleiß, nachhaltige Wirkung
Die Investition zahlt sich für Flottenbetreiber meist schon nach wenigen Wochen aus. Hinzu kommt ein handfester Nebeneffekt: Das vorausschauende Fahren schont Bremsen sowie Reifen und reduziert ungeplante Werkstattaufenthalte. Geschäftsführer Olaf Horwarth betont, dass Verhaltensänderungen nur über die Praxis funktionieren: Fahrer verinnerlichen eine sparsame Fahrweise erst dann dauerhaft, wenn sie den Unterschied am eigenen Steuer selbst erfahren haben. Für den langfristigen Erfolg empfiehlt SBS Führungskräften zudem, messbare Fortschritte im Team gezielt anzuerkennen.